Interview mit Susann Ott
Frau Ott, Sie kandidieren für den BPR. Bitte stellen Sie sich kurz vor!
Da gibt's nicht viel zu sagen, ich bin 32 Jahre jung, verheiratet, lebe in Niederwiesa und habe drei Katzen.In
meiner Freizeit lese ich sehr gern, bin gern und oft unterwegs mit Freunden und
gehe auch hin und wieder ins Kino.
Frau Ott, Sie sind heute Erste Fachkraft Infrastruktur im IS Chemnitz, wie war Ihr Werdegang?
Gleich
nach dem Abi wurde ich 1997 als Beamtenanwärterin in Zwickau
eingestellt. Nach dem Studium war ich bis 2002
Leistungssachbearbeiterin in den Geschäftsstellen Torgau und
Döbeln. Ab September 2002 war ich dann in Limbach-Oberfrohna als
Arbeitsvermittlerin für Jugendliche in der Projektgruppe U25.
Als 2004 das SGB II vorbereitet
wurde, war ich bei denen, die noch vor offizieller Einführung die
Leistungen berechneten, damit ab Januar 2005 gezahlt werden konnte. In der
ARGE Chemnitzer Land wurde ich dann zuerst Fachkraft Leistungsgewährung
und später Teamleiterin Markt und Integration.
Seit März 2008 gehöre ich zum Liegenschaftsteam im
Infrastrukturbereich des IS und bin zuständig für die
RD Dienststelle, und beispielsweise die Gebiete "Schutz- und Sicherheit" und
"Unterhaltsreinigung".
Mit Ihrer dienstlichen Aufgabe sind Sie doch ausgelastet, warum wollen Sie da noch gesellschaftliche Funktionen übernehmen?
Fast
seit Beginn meiner Tätigkeit in der der BA bin ich auch Mitglied der vbba.
Ich finde, dass durch eine starke Gewerkschaft die Interessen aller
Beschäftigten vertreten werden sollen. Und da war für mich der Beitritt zur
vbba die logische Konsequenz.
Als Kandidatin für den BPR habe ich mich aufstellen lassen, weil
ich mich für die
Interessen der Beschäftigten auf diesem Weg gern einsetzen
möchte. Da ich schon in unterschiedlichsten
Aufgabenbereichen tätig war, kann ich die Anforderungen an die
Beschäftigten im
täglichen Arbeitsalltag recht gut einschätzen und möchte
meine Erfahrungen gern in die Personalvertretung einbringen.
Danke für Ihre Auskünfte!
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